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Mit der Alpine A390 an den Balaton Unsere Familien-Pressereise im August
Auf dieser Reise konnten wir gleich drei Dinge im Familienalltag testen: die neue Alpine A390 GT, zwei Kindersitze von Thule und das Mövenpick BalaLand Resort in Ungarn. Der Balaton war für uns als Familienreiseziel eine echte Überraschung – und nach diesem Aufenthalt würden wir jederzeit wiederkommen.
Die Alpine A390 im Familiencheck
Die Alpine A390 GT verbindet sportliches Fahrgefühl mit erstaunlich viel Familientauglichkeit. Der elektrische Fastback bietet fünf Sitzplätze und 532 Liter Kofferraumvolumen – genug, um unser Gepäck für vier Personen problemlos unterzubringen.
Auch optisch ist die A390 ein Hingucker. Noch wichtiger für uns: Sie fährt sich agil und direkt, bleibt dabei aber angenehm leicht zu beherrschen. Gerade im Familienalltag fühlt sie sich trotz ihrer sportlichen Ausrichtung unkompliziert an.











Komfort und Assistenzsysteme
Besonders praktisch fanden wir das Handsfree Parking sowie die Einparkhilfen, den adaptiven Tempomaten, Totwinkel- und Querverkehrswarner. Elektrische Heckklappe, Handsfree-Schlüssel, USB-C-Anschlüsse vorne und hinten sowie die 2-Zonen-Klimaautomatik erleichtern den Alltag zusätzlich. Ein persönliches Highlight für müde Eltern: die Massagefunktion der Sitze.
Kleine Kritikpunkte
Nicht ganz ideal fanden wir, dass wir keine Möglichkeit entdeckt haben, direkt über das Lenkrad zum nächsten Lied zu springen. Am Beifahrersitz gibt es keine ISOFIX-Befestigung – für Familien wäre das aus unserer Sicht eine sinnvolle Ergänzung.
Auf der Rückfahrt hatten wir unerwartet eine Reifenpanne. Da unser Testwagen mit speziellen Michelin Sport EV Reifen und Magnesiumfelgen ausgestattet war und nur ein Reparaturset an Bord hatte, war ein schneller Austausch im Ausland nicht möglich. Das hat bei uns die Frage aufgeworfen, ob ein Ersatzrad nicht doch praktisch wäre.
Unser Gesamtfazit zur A390 bleibt dennoch sehr positiv: Sie hat uns als sportliches und zugleich überraschend alltagstaugliches Familienauto begeistert.
Weitere Informationen & Testfahrt:
Mövenpick BalaLand Resort: Familienurlaub am Balaton
Unser Ziel war das Mövenpick BalaLand Resort Lake Balaton, rund drei Stunden von Wien entfernt. Direkt am See gelegen und perfekt auf Familien ausgerichtet, war das Resort für uns eine echte Entdeckung.
Zimmer und Ausstattung
Wir wohnten in einer Junior Suite mit separatem Kinderzimmer und Stockbett. Dazu kamen ein großer Balkon mit Seeblick sowie ein großzügiges Badezimmer mit Dusche, Badewanne und eigenem Kinderwaschbecken. Kaffeemaschine, Minibar, Bademäntel für Groß und Klein und die tägliche Zimmerreinigung rundeten den Aufenthalt ab. Insgesamt hatten wir das Gefühl, dass hier bei vielen Details an Familien gedacht wurde.
Essen
Die Halbpension umfasst Frühstück und Abendessen als Buffet. Die Auswahl war groß und abwechslungsreich – vom Pancake-Automaten und frisch zubereiteten Eierspeisen am Morgen bis zu wechselnden Themenbuffets am Abend. Für Kinder gibt es Hochstühle, Kinderbesteck und Spielmöglichkeiten.
Weniger angenehm war für uns der teils hohe Lärmpegel im Speisesaal, der durch die Musik zusätzlich verstärkt wurde. Auf der Terrasse und in ruhigeren Bereichen lässt es sich entspannter essen.
Mittags stehen das Hotelrestaurant, Zimmerservice oder das Restaurant im Family Park zur Auswahl. Letzteres empfanden wir im Verhältnis zum gebotenen Service als eher teuer, insbesondere durch das zusätzliche Serviceentgelt. Außerhalb des Resorts gibt es in unmittelbarer Umgebung nur wenige gastronomische Alternativen.
Family Park und Kids Club
Das große Plus des Resorts ist der für Hotelgäste inkludierte Family Park: ein riesiger Indoor-Spielbereich, ein schöner Außen-Spielplatz sowie ein Badebereich mit Innen- und Außenbecken, Babybecken, Whirlpools und Rutschen. Trotz vieler Familien empfanden wir den Bereich als gut organisiert, sauber und überschaubar. Auch der kleine Zug, der stündlich fährt, war für unsere Kinder ein Highlight.
Der Kids Club bietet ein abwechslungsreiches Programm für unterschiedliche Altersgruppen und wurde von uns gerne genutzt. Einziger Kritikpunkt: Anders als im Indoor-Spielbereich lässt man dort die Schuhe an. Gerade für krabbelnde Kleinkinder würden wir uns auch hier eine schuhfreie Zone wünschen.
Lage, Parken und Laden
Die Fähre über den Balaton liegt in der Nähe, Fahrräder können ausgeliehen werden und auch das Hotelareal eignet sich gut für Spaziergänge. Positiv fanden wir außerdem die Mückengitter in den Zimmern. Parkplätze im Freien und eine Garage sind kostenfrei. Elektroautos können direkt am Hotel geladen werden; dafür fällt eine Tagespauschale von 30 Euro für 24 Stunden unlimitiertes Laden an.
Thule Kindersitze im Praxistest
Für unsere vierjährige Tochter testeten wir den Thule Palm in Soft Beige, für unsere einjährige Tochter den Thule Elm in Faded Khaki.
Thule Palm
Der i-Size-Kindersitz mit hoher Rückenlehne ist für Kinder von 100 bis 150 cm ausgelegt und verfügt unter anderem über ISOFIX sowie eine verstellbare Kopfstütze und Rückenlehne. Besonders gut gefallen haben uns Design und Farbgebung. Eine stärkere Neigungsmöglichkeit wäre für schlafende Kinder aus unserer Sicht noch wünschenswert.
Thule Elm
Der Thule Elm hat uns besonders durch seine 360°-Drehfunktion überzeugt. Sie erleichtert das Hineinsetzen und Herausnehmen enorm. Zusätzlich bietet der Sitz drei Liegepositionen. Thule empfiehlt, Kleinkinder möglichst lange rückwärtsgerichtet zu transportieren; ein Sicherheitsknopf verhindert ein unbeabsichtigtes Drehen in Fahrtrichtung. Für uns war die Kombination aus Komfort, Drehfunktion und einfacher Handhabung im Alltag ein großer Pluspunkt.
Praktisches Zubehör
Die passenden Schonbezüge lassen sich leicht abnehmen und waschen – mit Kindern auf Reisen sehr praktisch. Auch der Spiegel für rückwärtsgerichtet fahrende Kinder hat sich bewährt. Insgesamt haben uns beide Sitze hinsichtlich Funktionalität, Komfort, Sicherheit und Design überzeugt.
Unser Fazit zur Pressereise
Die Reise hat uns in mehreren Punkten überrascht: Die Alpine A390 erwies sich als deutlich familientauglicher, als wir es von einem sportlichen Elektroauto erwartet hatten. Das Mövenpick BalaLand Resort hat uns den Balaton als unkompliziertes Familienreiseziel nähergebracht, und die Thule Kindersitze überzeugten vor allem durch ihre Alltagstauglichkeit.
Für uns fühlte sich diese Pressereise tatsächlich wie ein Familienurlaub an – mit viel Komfort, zahlreichen Angeboten für Kinder und einigen Produkten, die unseren Familienalltag spürbar erleichtert haben.
Transparenz
Im Rahmen dieser Pressereise wurden uns die Alpine A390, die Thule Produkte und der Aufenthalt im Mövenpick BalaLand Resort zur Verfügung gestellt. Unsere Eindrücke und die genannten Kritikpunkte entsprechen unserer persönlichen Erfahrung und wurden nicht vorgegeben.
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