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Dacia Jogger Hybrid im Familiencheck
Werbung | Testfahrzeug
Vom 18. September bis 2. Oktober durften wir den Dacia Jogger Hybrid zwei Wochen lang in unserem Familienalltag testen.
Diesmal ging es nicht auf eine große Reise, sondern auf viele kleinere Ausflüge: zum Kürbishof Wunderlich in Stockerau, zur Kleinen Stadtfarm in der Lobau und zum Alpaka-Wandern in Wolkersdorf im Weinviertel. Gerade beim Alpaka-Ausflug waren wir auch auf Feldstraßen unterwegs – also eine gute Gelegenheit, den Jogger in ganz unterschiedlichen Situationen kennenzulernen.
Unser Fazit nach zwei Wochen: Der Dacia Jogger ist ein ausgesprochen familientaugliches Auto mit viel Platz und einem sehr interessanten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Hybrid ohne Ladestress
Was uns am Jogger Hybrid besonders gut gefallen hat, ist der unkomplizierte Hybridantrieb.
Die Batterie lädt sich während der Fahrt selbst auf – unter anderem durch Bremsen und Verzögern. Eine Ladestation suchen? Nicht notwendig.
Gerade das fanden wir im Alltag richtig angenehm. Man steigt ein und fährt los, ohne sich Gedanken über den Ladestand oder die nächste Ladesäule machen zu müssen. Besonders bei Auslandsfahrten sehen wir darin einen großen Vorteil.
Ebenfalls überraschen: Während unseres gesamten zweiwöchigen Testzeitraums mussten wir kein einziges Mal tanken.
Natürlich hängt das von der gefahrenen Strecke und dem Tankstand zu Beginn ab – für uns war es trotzdem beeindruckend, wie unkompliziert sich der Hybrid im Alltag anfühlt und wie niedrig der Verbrauch ist.









Sieben Sitze und trotzdem Platz
Der große Pluspunkt des Joggers ist natürlich sein Raumangebot. Wir hatten die 7-Sitzer-Version und waren überrascht, wie viel Platz trotzdem bleibt. Wenn alle sieben Sitze genutzt werden, wird der Kofferraum natürlich kleiner, aber Dacia gibt immerhin noch 160 Liter bis zur Gepäckraumabdeckung an. Bei umgeklappter dritter Reihe steht deutlich mehr Platz zur Verfügung.
Besonders praktisch finden wir die drei vollwertigen Sitze in der zweiten Reihe. Unsere beiden Kindersitze konnten außen befestigt werden und in der Mitte konnte trotzdem noch ein Erwachsener bequem sitzen, einen dritten Kindersitz könnte man dort auch montieren. Gerade für Familien mit mehreren Kindern ist das ein echter Vorteil.
Funktional statt luxuriös
Wer unseren Test der Alpine A390 gelesen hat, wird schnell merken, dass die beiden Autos kaum unterschiedlicher sein könnten.
Während die Alpine mit Massagefunktion, 360-Grad-Kamera und ihrem sportlich-
Dacia konzentriert sich auf das Wesentliche: Man bekommt alles, was man im Alltag braucht, ohne viel Schnickschnack. Je nach Ausstattung gibt es unter anderem Kameras, Einparkhilfe, Tempomat und verschiedene Assistenzsysteme.
Auch die Kinder fanden den Jogger toll. Sie sitzen deutlich höher als beispielsweise in der Alpine und können dadurch besser aus dem Fenster schauen. Unsere Kinder klagen sonst häufig über Übelkeit beim Autofahren.
Im Jogger wurde ihnen während der gesamten Testzeit kein einziges Mal schlecht.
Ob das tatsächlich an der Sitzposition liegt, können wir natürlich nicht sagen – für uns war es aber definitiv ein großes Plus.
Was uns weniger gefallen hat
ISOFIX nur auf den äußeren Plätzen
Die ISOFIX-Befestigungen gibt es auf den beiden äußeren Plätzen der zweiten Reihe.
Für unsere Familie mit zwei Kindern ist das grundsätzlich ausreichend. Wir fragen uns aber, wie es für eine Familie mit drei oder mehr Kindern im Kindersitz aussieht. Auch einen Kindersitz am Beifahrersitz mit ISOFIX zu montieren, ist nicht möglich.
Bei einem Auto, das bis zu sieben Personen transportieren kann und sich klar an Familien richtet, wäre hier etwas mehr Flexibilität wünschenswert.
Man merkt den günstigen Preis
Auch bei der Materialqualität merkt man, dass der Jogger in einer anderen Preisklasse spielt als beispielsweise die Alpine.
Vom Türgriff über das Armaturenbrett bis zur manuell zu öffnenden und zu schließenden Heckklappe fühlt sich vieles eher zweckmäßig an.
Für uns ist das allerdings kein großes Problem, denn genau dadurch bleibt der Preis attraktiv. Wer Luxus und hochwertige Materialien sucht, wird hier nicht fündig. Wer hingegen viel Auto fürs Geld möchte, bekommt genau das.
Die Heckklappe
An die Heckklappe mussten wir uns erst gewöhnen. Sie ist relativ lang und wir haben sie uns gerade zu Beginn beim Öffnen beziehungsweise darunter Durchgehen mehrmals fast ins Gesicht geschlagen.
Nach ein paar Tagen hatten wir den Dreh dann raus – aber ein kleiner Hinweis für alle, die den Jogger Probe fahren – Kopf einziehen 😉
Hybrid: praktisch, aber nicht ohne Nachteile
Ein selbstaufladender Hybrid bringt für uns einen großen Vorteil: Man kann viele Vorteile des elektrischen Fahrens nutzen, ohne auf eine Ladeinfrastruktur angewiesen zu sein.
Allerdings bleibt der Verbrennungsmotor Teil des Systems. Damit kommen auch die regelmäßigen Service- und Wartungskosten eines Verbrenners beziehungsweise Hybrids dazu.
Außerdem profitiert man nicht von den teilweise bestehenden Begünstigungen für reine Elektroautos.
Für uns ist der Hybrid deshalb vor allem für Familien interessant, die unkompliziert und teilweise elektrisch fahren möchten, aber auch regelmäßig längere Strecken oder ins Ausland fahren.
Unser Fazit
Nach zwei Wochen und zahlreichen Ausflügen können wir sagen:
Der Dacia Jogger Hybrid ist ein richtig feines Familienauto.
Er bietet viel Platz und einen unkomplizierten Hybridantrieb, bei dem man sich nicht um Ladestationen sorgen muss.
Besonders gut gefallen haben uns die hohe Sitzposition der Kinder, das großzügige Raumangebot und der attraktive Preis.
Abstriche muss man bei der Materialqualität und bei einigen Details machen. Auch die ISOFIX-Lösungen könnten für größere Familien flexibler sein.
Unser Fazit: super familientauglich, unkompliziert und mit einem wirklich starken Preis-Leistungs-Verhältnis.
Transparenz: Im Rahmen unseres Tests wurde uns der Dacia Jogger Hybrid vom 18. September bis 2. Oktober zur Verfügung gestellt. Unsere Eindrücke und auch die genannten Kritikpunkte entsprechen unserer persönlichen Erfahrung und wurden nicht vorgegeben.
“Just remember that you can test different video lengths until you find what works best –– the sweet spot. Pay attention to your video performance and adjust until you see success.”
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